Mit einer umfangreichen Bibliothek an Elementtypen kann es nahezu jede Geometrie modellieren. Abaqus verfügt über eine ebenso umfangreiche Bibliothek an Materialmodellen, die Spannung und Verformung in isotropen und anisotropen Metallen bei niedrigen und hohen Temperaturen, niedrigen und hohen Dehnungsraten sowie kleinen und großen Dehnungen simulieren können. Neben Metallen kann Abaqus auch Gummi und Polymere, Stahlbeton, Glas und Keramik, brechbaren und elastischen Schaum sowie geotechnische Materialien wie Böden und Gestein simulieren.
Abaqus bietet jedoch mehr als nur Spannungsanalysen. Mit Abaqus können Sie konduktive und konvektive Wärmeübertragung, Massendiffusion, Akustik, Piezoelektrizität und Elektrochemie entweder unabhängig, sequenziell gekoppelt oder vollständig mit der Spannungsanalyse simulieren. Die Modularität macht Abaqus so einzigartig leistungsstark. Sie können jede physikalisch sinnvolle Kombination von Elementen, Materialien, Verfahren und Belastungssequenzen modellieren. Jedes Material kann mit praktisch jedem Element (oder, bei Verbundwerkstoffen, in einer Schicht eines Elements) verwendet werden und somit Teil eines Modells sein, das einer beliebigen Abfolge statischer oder dynamischer Belastungshistorien ausgesetzt ist.
Finite-Elemente-Simulation großer Modelle
Der Bedarf an detailliertem Designverständnis steigt mit der Komplexität dieser Designs. Dies führt wiederum zu großen Simulationsmodellen. Das FEA-System muss es dem Analysten ermöglichen, auch sehr große Probleme problemlos zu bearbeiten und gleichzeitig die verfügbaren Computerressourcen effizient zu nutzen. Abaqus nutzt die Hochleistungsfunktionen moderner Computer, sodass Modellgrößenbeschränkungen Sie selten an einer adäquaten Simulation hindern. Anwender schätzen die Möglichkeit, Zeitpläne einzuhalten, da der Code große, komplexe Aufgaben bis zum Abschluss durchführt. Realistische Modelle zeigen schnell, wie gut die Entwickler des Codes auf Details geachtet haben. Abaqus hält den hohen Anforderungen realer, großer Modelle stand.
Simulation von Nichtlinearität
Immer häufiger muss der Analyst nichtlineare Reaktionen als wesentlichen Bestandteil einer Simulation berücksichtigen. Leichtbaustrukturen knicken ein; bei Unfällen können sie kollabieren. Einige wichtige moderne Werkstoffe – wie Gummi und Kunststoffe – sind zu weich, um sie auf Basis linearisierter Verformung zu simulieren. Oftmals möchte der Konstrukteur die Duktilität und Zähigkeit der verfügbaren Materialien voll ausnutzen. Viele Konstruktionsprobleme beinhalten Kontakt, vom Hertz-Kontakt in der Lagerkonstruktion bis hin zum allgemeinen Gleitkontakt zwischen einem Bauteil und der Form, aus der es hergestellt wird, oder zwischen zwei Bauteilen, die jeweils erhebliche Verformungen erfahren. Abaqus wurde von Anfang an für diese Art von Problemen entwickelt. Dies hat ihm weltweit den Ruf als Werkzeug der Wahl für Simulationen eingebracht, bei denen Nichtlinearität die Reaktion dominiert.
Einfache Anwendung bei komplexen Problemen
Die Beliebtheit von Abaqus als fortschrittlicher Analysecode beruht auf seinem Fokus auf der Produktionsanalyse. Trotz seiner umfangreichen Funktionen ist Abaqus leicht zu erlernen und zu bedienen. Dank seiner Modularität und seiner einfachen, konsistenten und intuitiven Problemdefinitionsregeln sind Sie frei von künstlichen und frustrierenden Einschränkungen. Sie können die Geometrie so präzise wie nötig modellieren, das Materialverhalten der verschiedenen Modellkomponenten definieren und eine Abfolge relevanter Ereignisse simulieren. Der Code schränkt diesen Prozess zu keinem Zeitpunkt unnötig ein. Abaqus nimmt Ihnen schwierige Aufgaben so weit wie möglich ab. Ein gutes Beispiel dafür ist die automatische Zeitschrittberechnung bei nichtlinearen statischen, dynamischen und Wärmeübertragungsproblemen: Abaqus wählt die Zeitinkremente automatisch und passt sie kontinuierlich an. Allein diese Funktion hat vielen Anwendern Simulationen ermöglicht, die sonst nicht möglich gewesen wären. Sie können realistische Simulationen mit Erfolgsgarantie und der Gewissheit angehen, Ihre Planungstermine einzuhalten.
Forschungseinrichtungen nutzen Abaqus aufgrund seiner Vielseitigkeit und benutzerdefinierten Erweiterbarkeit intensiv. Sein großer Erfolg beruht jedoch auf seiner Akzeptanz in der Designanalyse-Community als allgemeines Analysewerkzeug, das nicht nur Komfort bei Routinesimulationen bietet, sondern auch das Spektrum möglicher Simulationen erheblich erweitert.
Abaqus zeichnet sich durch seine bewährte Erfolgsbilanz bei der Bewältigung der größten und komplexesten Probleme aus. Bei relativ einfachen Anwendungen werden Sie Abaqus gerne verwenden. Bei sehr anspruchsvollen Problemen werden Sie sich auf Abaqus als das einzige Werkzeug verlassen, das zuverlässige Antworten liefert.